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Wenig später, im Mai 1979 wurde die DJK Untermässing in das Vereinsregister eingetragen.

Die Schüler schalteten im DFB-Pokal vier Mannschaften aus, die alle eine oder zwei Klassen höher spielten. Erst im Halbfinale im Kreis Neumarkt flog die Schüler aus dem Rennen. Die Meisterschaft in ihrer Gruppe blieb den Schülern versagt. Sie lagen zwar mit nur sieben Minuspunkten an der Tabellenspitze, aber punktgleich mit dem Zweiten. Das notwendige Entscheidungsspiel wurde verloren. Einen Trost bekam diese junge Mannschaft aber doch. In der Gredinger Stadtmeisterschaft machte sie alles nieder und gab keinen einzigen Punkt ab. Noch spannender gestaltete die Jugend das Saisonende. Sie war zwar eindeutig Gruppenmeister, doch ging es hier nun um die Kreismeisterschaft. Nach Abschluß der notwendigen Spiele war auch sie nur noch punktgleich an der Spitze. Nach äußerst zähem Ringen verlor sie das Entscheidungsspiel nur durch Elfmeterschießen. Nach diesen hervorragenden Plazierungen stiegen beide Nachwuchsmannschaften in die Kreisklasse auf.

Die Schüler mußten zwar wegen Spielermangel diese Klasse nach zwei Jahren schon wieder verlassen, doch die Jugend konnte in dieser Klasse jahrelang recht gute Plazierungen verbuchen.

Bei den Senioren dauerte es etwas länger, bis die Mannschaft soweit geformt war, daß man den Aufstieg anpeilen konnte. In der Saison 1981/82 war es endlich soweit. Es kämpften jetzt die Spieler mit, die schon 1975 in der Schüler und später 1979 in der Jugend ihre Erfolge gefeiert hatten. So startete die DJK mit hervorragenden Spielern in die Saison und hielt bis zum 9. Spieltag die Tabellenspitze. Beim Vorrundenende mußte man sich mit dem zweiten Platz begnügen. Im ersten Spiel nach der Winterpause konnte man den schärfsten Konkurrenten schlagen und die Tabellenspitze zurückgewinnen. Diese gaben die Untermässinger bis zum Saisonende nicht mehr ab.

Doch es wurde noch einmal brenzlig. Zwar hatte man am 22. Spieltag vier Punkte Vorsprung und erst einen Punkt in der Rückrunde abgegeben. Die Presse feierte Untermässing schon als Meister und Aufsteiger, doch dieser Vorsprung schmolz in den nächsten drei Spielen restlos dahin. Das letzte Spiel der Runde bestritt der Verfolger Offenbau bereits am Samstag und so fuhren die Spieler mit dem Zwang nach Hofstetten gewinnen zu müssen. Viele werden sich noch an diesen Sieg bei strömenden Gewitterregen erinnern. Bereits am Donnerstag darauf, dem 27. Mai 1982, war das Entscheidungsspiel angesetzt. Der Sieg in diesem Spiel brachte der DJK den direkten Aufstieg in die B-Klasse. Aus diesem Anlaß stiftete Pfarrer Meyer der DJK ein neues Banner, welches am 17. Juni im Rahmen einer Meisterschaftsfeier geweiht wurde.

In der B-Klasse Neumarkt wehte der Wind der DJK von Anfang an streng ins Gesicht. Die meisten Gegner waren neu und unbekannt. So kam man in der Vorrunde nicht aus der Abstiegszone heraus. Der 11. Platz während der Winterpause stellte ebenfalls kein beruhigendes Polster dar. Die weitere Rückrunde verlief zwar erfreulich für die DJK, aber in den letzten drei Spielen kam es knüppeldick. Gegen die drei Tabellenersten konnte kein einziger Punkt behalten werden. So rutschte man vom zehnten auf den zwölften Platz und war gezwungen, in Qualifikationsspielen um den Klassenerhalt zu kämpfen. Die Qualifikationsrunde wurde mehr als spannend. Es schlossen drei Mannschaften punktgleich ab, so daß weitere Spiele notwendig wurden. Diesmal hatte die DJK Untermässing sehr viel Glück. Sie erwischte zuerst ein Freilos und sicherte sich dann vor einer großartigen Zuschauerkulisse den Klassenerhalt. Kreisspielleiter Beer bemerkte : "Seit der Neuordnung im Fußballkreis Neumarkt ist es das erste Mal, daß der B-Klassist nicht abgestiegen ist."

Zu Beginn der Saison 83/84 fielen mehrere Spieler der 1. Mannschaft wegen Verletzung aus. Somit geriet man bereits zu Anfang der Saison in den Tabellenkeller. Bis zur Winterpause besserte sich die Situation nicht mehr und man lag auf dem vorletzten Platz.

Besser lief es im DFB-Pokal. Nach drei Siegen auf Kreisebene erreichte man die Bezirksebene, wo man auf den Bezirksligisten Schwabach 04 traf. Nach gutem Spiel der DJK verlor man jedoch mit 1 : 3 und war somit aus dem Wettbewerb. Die hervorragenden Leistungen im DFB-Pokal konnten in der Punkterunde leider nicht bestätigt werden. Zum Ende der Saison belegte man den letzten Tabellenplatz : der Abstieg war perfekt. Und das ausgerechnet kurz vor der Einweihung des neuen Sportheims und des neuen Sportplatzes.

Die Einweihung war ein herausragendes Ereignis in der noch kurzen Geschichte der DJK. Am Freitag, den 13. Juli 1984, begannen die Feierlichkeiten. Die Gründungsmannschaft der DJK trug ein Freundschaftspiel gegen Tuspo Fürth aus. Der Trainingsrückstand machte sich bemerkbar und so verlor man das Spiel 1 : 6. Am Abend erfolgte dann der Bieranstich durch den Schirmherrn Bürgermeister Otto Heiß. Der 1. Vorsitzende der DJK, Karl Burkhardt blickte nochmals auf die Erstellung des neuen Sportheims und Sportplatzes zurück. Der Samstag nachmittag gehörte den Fußballern der DJK. man trug Freundschaftsspiele gegen benachbarte DJK-Vereine aus. Am Abend fand ein Heimatabend statt, der ganz im Zeichen eines Treffens aller ehemaliger Untermässinger stand. Im Rahmen dieses Treffens erfolgte ein Rückblick auf die ehemalige Spielvereinigung Untermässing.

Der Sonntag begann mit einem Kirchenzug. Anschließend fand unter der Leitung von Domkapitular Brandl aus Eichstätt der Festgottesdienst und die Weihe des neuen Sportplatzes und des Sportheims statt. Am Nachmittag folgte dann der Festzug. Unter den Klängen von 4 Kapellen marschierten fast 50 Vereine durch Untermässing zum neuen Sportgelände.

Für die Saison 84/85 gab es für die 1. Mannschaft nach dem Abstieg nur ein Ziel : den direkten Wiederaufstieg. Beim ersten Spiel zeigte sich schon, die Mannschaft aus Herrnsberg wurde mit 11 : 0 bezwungen. Bis zur Winterpause wurde kein Spiel verloren und man lag an der Tabellenspitze. Den Rest der Saison bewältigte die DJK ebenfalls souverän und man schaffte mit 51 : 5 Punkten und 100 : 30 Toren den direkten Wiederaufstieg in die B-Klasse.

Zum ersten Ehrenmitglied der DJK-Untermässing wurde Bernd-Dieter Jessinghausen ernannt. Als Gönner und Förderer des Vereins tat er sich besonders hervor.

Wieder in der B-Klasse, bezog die DJK gleich zum Auftakt der Saison 85/86 eine 1 : 6 Packung gegen Pyrbaum. Ein Dämpfer zur rechten Zeit, denn danach wurden bis zur Winterpause kräftig Punkte gesammelt und die 1. Mannschaft stand auf dem zweiten Tabellenplatz. Den möglichen Aufstieg in die A- Klasse vergab die DJK in der Rückrunde erst in den letzten Punktspielen, so daß am Schluß der dritte Platz belegt wurde. In den folgenden vier Jahren erging es der 1. Mannschaft nicht viel besser : man spielte zwar stets vorne mit, jedoch zum Aufstieg in die A-Klasse reichte es einfach nicht.

Zum zweiten Ehrenmitglied wurde Georg Pager ernannt. Er tat sich ebenfalls als Förderer und Gönner, insbesondere durch seine Trikotspenden, hervor.

Eine große finanzielle Belastung für den Verein brachte die Sanierung des neuen Sportplatzes im Sommer 1986 . Das Spielfeld drohte im wahrsten Sinne des Wortes zu "versumpfen". Es mußten unbedingt neue Drainageleitungen gelegt werden, um den Platz wieder trocken zu bekommen. Ein Spezialfirma führte die Maßnahme durch, und schon nach wenigen Wochen war der Platz wieder einwandfrei bespielbar.

Im Juni 1987 veranstaltete die Gymnastikabteilung das bisher einzige "Spiel ohne Grenzen". Die Untermässinger "Neandertaler" belegten dabei hinter der DJK-Obermässing den zweiten Platz.

Im November 1987 trieben Rowdys ihr Unwesen am Untermässinger Fußballplatz. Von ihnen wurden ca. 100 Flaschen zerschlagen und die Scherben über den ganzen Platz verteilt. Nachdem die Polizei die Spurensicherung abgeschlossen hatte, konnten die Aufräumungsarbeiten beginnen. In mühsamer Kleinarbeit wurden von 50 Mitgliedern die Scherben aufgesammelt. Die Glassplitter wurden mittels eines Spezialstaubsaugers entfernt. Die Spiele, die für Nachmittag angesetzt waren, konnten somit gefahrlos für die Spieler durchgeführt werden.